INNOVET

Razvoj novih inovativnih metod za čezmejni razvoj in spodbujanje dualnega usposabljanja v kovinskem sektorju / Entwicklung von neuen innovativen Methoden zur grenzüberschreitenden Weiterentwicklung und Förderung der dualen Ausbildung im Metallbereich

In der Grenzregion Österreich-Slowenien herrscht ein ausgeprägter Fachkräftemangel in einer Reihe von Berufsbildern. Unternehmen finden immer schwieriger geeignetes und gut ausgebildetes Fachpersonal und bemängeln außerdem oft die praxisferne berufliche Ausbildung und die dadurch entstehende Diskrepanz zwischen Arbeitssuchenden und Arbeitgebern. Die Situation ist für die Grenzregion problematisch, da im schlimmsten Fall die Abwanderung von Unternehmen und Menschen droht. Ziel des Projektes ist es, neben der Verbesserung des Images des Lehrberufes und der Erhöhung der Anzahl an Lehrlingen und Facharbeitern, einen durch Anpassung der Berufsbildung an die tatsächlichen Marktanforderungen erleichterten Übergang von der Ausbildung in den Beruf zu schaffen. Das Projekt entwickelt innovative Ansätze für bestimmte Mangelberufe, mit Hauptaugenmerk auf den Mangelberuf Metalltechniker (Schweißer). Außerdem werden Maßnahmen zur besseren Berufsorientierung gesetzt und Aktivitäten zum verbesserten Einstieg in den Lehrberuf und zur Bewusstseinssteigerung über den Wert der Facharbeiterausbildung durchgeführt. Das System der dualen Ausbildung wird durch Analyse und Weiterentwicklung von Curricula sowie innovativen Maßnahmen verbessert und durch den Einsatz von neuen E-learning und blended Learning Methoden an die Anforderungen der heutigen Zeit angepasst. Entsprechend den Bedürfnissen werden Lehrer und Mentoren gemeinsam weitergebildet und ein grenzüberschreitender Pool an Ausbildern geschaffen. Weiters ist ein intensiver Erfahrungsaustausch und Wissenstransfer über die Erfahrungen mit den Ausbildungssystemen zwischen den Regionen geplant. Durch die Einbindung von Partnern aus Bildungsbereich, Privatwirtschaft sowie Sozialpartnerschaft wird eine nachhaltige Implementierung der im Projekt entwickelten Ansätze gewährleistet. Da die Problemstellungen den gemeinsamen Arbeitsmarkt betreffen, ist es notwendig durch grenzüberschreitende, innovative Maßnahmen gemeinsame Lösungen zu finden.

Prioritätsachse 3

Investitionspriorität 11b
SZ 1: Verbesserung der Zusammenarbeit im Bereich Risikomanagement, Energie, Gesundheit und sozialer Kohäsion

Projektdauer

1. Mai 2018 – 30. April 2021

gebundene EFRE Mittel

1.176.085,96 EUR

Projektpartner

Berufsförderungsinstitut Burgenland (Lead Partner)

Štajerska gospodarska zbornica

PALFINGER proizvodnja d.o.o.

Šolski Center Ptuj

bit media e-solutions GmbH