goMURra

Čezmejni načrt za inovativno trajnostno upravljanje mejne Mure in izboljšanje obvladovanja poplavne ogroženosti / Grenzüberschreitender Managementplan zur innovativen nachhaltigen Bewirtschaftung der Grenz-Mur und zur Verbesserung des Hochwasserrisikomanagements

Die Projektidee für das Projekt goMURra ist die Fortsetzung der langjährigen Zusammenarbeit und gemeinsamer Aktivitäten der SI-AT Behörden im Bereich der Wasserwirtschaft im Rahmen der bilateralen Grenzgewässer-Kommission. Mit der Projektumsetzung verändert sich die Grenz-Mur zusehends in einen Fluss der verbindet. Die Arbeitspakete beinhalten abgestimmte Maßnahmen zur Verbesserung der Wasserwirtschaft und Hochwassersicherheit – auf strategischer Ebene die Entwicklung des grenzübergreifenden Managementplans zur Bewirtschaftung der Grenz-Mur bis 2030 und auf lokaler Ebene die Durchführung von Maßnahmen zur Verbesserung der Hochwassersicherheit. Diese Maßnahmen werden durch gezielte Öffentlichkeitsarbeit und durch Informationskampagnen unterstützt. Es gilt die nachhaltige Verbesserung der Lebensräume und der Lebenssituationen am und im Fluss anzustreben und das Zusammenleben von Nachbarn auf beiden Seiten der Mur zu fördern.

Die gemeinsame Herausforderung unter Berücksichtigung der EU WRRL (RL 2000/60/EG) und HWRL (RL 2007/60/EG) ist die Verbesserung der hydromorphologischen Situation der Grenz-Mur in Richtung guter Zustand, sowie die Optimierung des Hochwasserrisiko-Managements und die Steigerung des Bewusstseins für Hochwasserrisiken in der Bevölkerung.

Die Evaluierung des Wasserwirtschaftlichen Grundsatzkonzeptes für die Grenz-Mur aus dem Jahr 2000 und die Bewertung der bisher umgesetzten Maßnahmen sind die Ziele der gemeinsamen strategischen Überlegungen und bilden die Basis für die Erarbeitung des grenzüberschreitenden Managementplans.

Durch die Einbeziehung der für die Wasserwirtschaft verantwortlichen Dienststellen und Gemeinden in die Projektpartnerschaft spricht das Projekt direkt die nationalen und regionalen Entscheidungsebenen an. Auf lokaler Ebene bringt es direkten Nutzen für die Bevölkerung. Für eine nachhaltige Entwicklung und Nutzung der Grenz-Mur, auch als bedeutendes Ökosystem, ist eine länderübergreifende Zusammenarbeit notwendig.

Prioritätsachse 2

Investitionspriorität 6f
SZ 1: Innovation bei der nachhaltigen Bewirtschaftung und Nutzung von Wasserressourcen

Projektdauer

1. Juni 2018 – 31. Mai 2021

gebundene EFRE Mittel

2.422.244,66 EUR

Projektpartner

Direkcija Republike Slovenije za vode (Lead Partner)

Amt der Steiermärkischen Landesregierung, Abteilung 14, Wasserwirtschaft, Ressourcen und Nachhaltigkeit

Agencija Republike Slovenije za okolje

Amt der Steiermärkischen Landesregierung, Fachabteilung Katastrophenschutz und Landesverteidigung

Občina Gornja Radgona

Stadtgemeinde Bad Radkersburg

Wasserverband Wasserversorgung Radkersburg