Zum 10. Mal feiern wir den Tag der Europäischen Zusammenarbeit

Unter der Schirmherrschaft der Europäischen Kommission, findet in diesem Jahr zum zehnten Mal in Folge der Tag der Europäischen Zusammenarbeit statt. Am Freitag, den 10. September 2021 haben wir bei einer Wanderung nach Zelenica die Ergebnisse und Bedeutung von grenzübergreifenden Kooperationsprojekten im Grenzgebiet Gorenjska vorgestellt.

Die diesjährigen Veranstaltungen des Tages der Europäischen Zusammenarbeit (European Cooperation Day – EC Day) bringen alle Programme der Europäischen Territorialen Zusammenarbeit, besser bekannt als Interreg Programme, zusammen, die die zweite Säule der Kohäsionspolitik darstellen. Bereits zum zehnten Mal in Folge finden zu diesem Anlass im September europaweit vielfältige Aktivitäten statt. Die Programme der Europäischen Territorialen Zusammenarbeit bieten einen Rahmen für die Durchführung gemeinsamer Maßnahmen, ermutigen Regionen und Länder, gemeinsame Herausforderungen anzugehen, und fördern eine harmonische wirtschaftliche, soziale und territoriale Entwicklung. Mit den Veranstaltungen wollen die Veranstalter die Bedeutung der Leistungen europäischer Regionen und Länder in der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit unterstreichen.

Die diesjährige Veranstaltung fand im grenznahen Raum der Region Gorenjska statt, wo viele Projekte durchgeführt wurden oder noch umgesetzt werden, die ohne Interreg Programme nicht möglich wären. Die Wanderung nach Zelenica am Freitag war Projekten gewidmet, die unter der Schirmherrschaft des Regierungsamtes für Entwicklung und Europäische Kohäsionspolitik (SVRK), der Verwaltungsbehörde des Kooperationsprogramms Interreg V-A Slowenien-Österreich, durchgeführt wurden. Wir haben drei Projekte vorgestellt, und zwar karawanks@future.eu, Alpe Adria Karavanke/Karawanken und CROSSRISK. Die Projekte sind ein gutes Beispiel für eine erfolgreiche grenzübergreifende Zusammenarbeit im Bereich der Förderung des Natur- und Kulturerbes und der nachhaltigen Entwicklung von Grenzregionen.

Wie in ihrer Begrüßungsrede von mag. Nina Seljak, Leiterin der Verwaltungsbehörde des Kooperationsprogramms Interreg V-A Slowenien-Österreich im Regierungsamt für Entwicklung und Europäische Kohäsionspolitik, hervorgehoben, ohne grenzüberschreitende Projekte würde es eine solche Zusammenarbeit wahrscheinlich nicht geben, sowie viele konkrete Ergebnisse für die Bürgerinnen und Bürger – langfristige Auswirkungen auf die Wirtschaft, den Tourismus und die Erhaltung des reichen Natur- und Kulturerbes. Die grenzübergreifende Zusammenarbeit ist gerade in diesen Zeiten ein wichtiger Rahmen für die Pflege gutnachbarlicher Beziehungen und ein zusätzlicher finanzieller Anreiz für Organisationen und Institutionen in Grenzgebieten.

Der diesjährige Tag der Europäischen Zusammenarbeit wurde in eingeschränktem Umfang und an die Covid-19 Situation angepasst durchgeführt. Die Wanderung entlang des ältesten Grenzübergangs zwischen Slowenien und Österreich war eine symbolische Aktivität. Vom Startpunkt am Loibl ging es für die Teilnehmer nach Zelenica, wo sie die Ergebnisse geförderter Projekte sehen und sich über die Vorteile der grenzübergreifenden Zusammenarbeit informieren konnten. Trotz ihrer geringen Größe gewinnen grenzübergreifende Kooperationsprogramme von Jahr zu Jahr an Wiedererkennungswert und die Ergebnisse geförderter Projekte sind ein unverzichtbarer Bestandteil der Entwicklung und Steigerung der Lebensqualität im grenzübergreifenden Raum. Die grenzübergreifende Zusammenarbeit wird auch im Zeitraum 2021-2027 fortgesetzt, was das Potenzial für viele neue wirksame Lösungen für die gemeinsamen Herausforderungen des grenzübergreifenden Raums eröffnet.

Fotos der Veranstaltung