Minister Dr. Iztok Purič und Landeshauptmann des Burgenlandes mag. Hans Peter Doskozil über die Zukunft der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit

In den Räumlichkeiten des Technologieparks Ljubljana trafen sich heute, am 24. Juli 2019, im Rahmen des ersten offiziellen Besuchs des Landeshauptmanns des Burgenlandes in Slowenien, Minister dr. Iztok Purič, verantwortlich für Entwicklung, strategische Projekte und Kohäsion und Mag. Hans Peter Doskozil, Landeshauptmann des Burgenlandes. Das Burgenland beteiligt sich im Rahmen des grenzübergreifenden Programms Slowenien-Österreich 2014-2020 mit Partnern an 12 Projekten, die sehr unterschiedliche Themenbereiche abdecken. Im Rahmen des Treffens wurde eines von ihnen vorgestellt, und zwar das Projekt COOP4HEALTHCARE, in dem sich die Projektpartnerschaft dafür einsetzt, die Bereitstellung von Gesundheitsdienstleistungen, mit Schwerpunkt auf Pflege in Pflegeheimen für ältere Menschen zu verbessern.

Sowohl Minister Purič als auch Landeshauptmann Doskozil haben die Bedeutung der grenzübergreifenden Zusammenarbeit und die Wahrung bereits bestehender Beziehungen und gut funktionierender Strukturen zum Ausdruck gebracht. Dies spiegelt sich in den durchgeführten grenzübergreifenden Projekten, bestehenden Partnerschaften zwischen Institutionen aus Slowenien und dem Burgenland und den Projektergebnissen wider, die zur Stärkung der grenzübergreifenden Wettbewerbsfähigkeit, Forschung und Innovation, zur effizienten Nutzung von Ressourcen, Erhaltung des natürlichen und kulturellen Erbes und zur Verbesserung der institutionellen Kapazität und Effizienz der öffentlichen Verwaltung beitragen.

Die ersten Aktivitäten zur Umsetzung der grenzübergreifenden Zusammenarbeit zwischen Slowenien und Österreich nach 2020 sind bereits angelaufen. Die erste Sitzung der Programmierungsgruppe fand Anfang Juni statt. Es wurde bereits der Rahmen des Arbeitsprozesses festgelegt und die prinzipielle Unterstützung beider Mitgliedstaaten hinsichtlich des Vorschlags, dass die Verwaltungsbehörde unter der Schirmherrschaft des Regierungsamtes für Entwicklung und europäische Kohäsionspolitik verbleibt, gegeben, die, wie der Minister sagte, sich der Verantwortung dieser Rolle bewusst sei und sich für das von den Programmpartnern entgegengebrachte Vertrauen bedanke.