Neuer Anfang – Slowenien und Österreich legen den Grundstein für die grenzübergreifende Zusammenarbeit nach 2020

Am 2. Juli 2019 trafen sich Vertreter beider Mitgliedstaaten zur ersten Sitzung der Programmierungsarbeitsgruppe, um den Rahmen für das neue Programm für grenzübergreifende Zusammenarbeit Interreg Slowenien-Österreich im Zeitraum 2021-2027 zu erörtern.

Im Mai 2018 legte die Europäische Kommission (EK) das Paket von Verordnungsvorschlägen zur Regionalentwicklung und zur Kohäsionspolitik nach 2020 vor, die noch nicht bestätigt wurden. Die EK schlägt für den kommenden Zeitraum vor, die Kohäsionspolitik zu modernisieren, indem ihr Rahmen einfacher und flexibler gestaltet wird. Während die Vorschläge die Stärkung der E-Kohäsion und die Aufrechterhaltung der thematischen Konzentration vorsehen, führen sie mehrere Neuerungen ein. 

Das Hauptziel des ersten Treffens der Programmierungsgruppe war die Gründung der Programmierungsarbeitsgruppe, die für die Programmierung des neuen Zeitraums zuständig sein wird. Die Vertreter erörterten bereits den Zeitplan, den Rahmen und die wichtigsten offenen Fragen und beschlossen, die Kontinuität der gut funktionierenden Programmverwaltungsstrukturen zu unterstützen.

Der erfolgreiche Auftakt des Programms wird im Rahmen regelmäßiger Treffen fortgesetzt, die nächsten beiden finden im Oktober und Dezember 2019 statt.