Im Burgenland 97% der Programmmittel gebunden

Im Rahmen der 7. Sitzung des Gemeinsamen Begleitausschusses (GBA) des Kooperationsprogramms Interreg V-A Slowenien-Österreich, die am 3. und 4. April 2019 in St. Martin an der Raab im österreichischen Burgenland stattfand, haben die Mitglieder des GBA unter anderem über Projekte entschieden, die innerhalb der vierten Frist für die Einreichung von Anträgen eingereicht wurden. Im Rahmen dieser Frist des öffentlichen Aufrufs für die Einreichung von Anträgen wurden 21 Projektanträge eingereicht. Auf der Sitzung wurden 2 Projekte genehmigt, 4 Projekte wurden von den Mitgliedern des GBA zurückgestellt, während 9 Projekte abgelehnt wurden. Insgesamt wurden EFRE-Mittel in Höhe von mehr als 900.000 EUR innerhalb der vierten Frist des öffentlichen Aufrufs zur Einreichung von Anträgen im Programm gebunden, was bedeutet, dass das Programm 97% aller verfügbaren Programmmittel vertraglich gebunden hat. Im Rahmen des genehmigten Projekts BANAP (2. Prioritätsachse) werden die slowenischen und österreichischen Partner gemeinsam die Erhaltung der Biodiversität fördern und praktische Lösungen für den Erhalt von biologisch reichen Wiesen entwickeln. Das Projekt Co_Operation (3. Prioritätsachse) stärkt die Kooperation bei gemeinsamen Rettungsmaßnahmen im Fall von Naturkatastrophen und anderen Katastrophen zwischen Partnern in Gornja Radgona und Bad Radkersburg. Die Lead Partner der genehmigten Projekte werden voraussichtlich im Mai die EFRE-Förderverträge unterzeichnen.

Die nächste, fünfte Frist für die Einreichung von Anträgen endet am 4. Juli 2019 um 12.00 Uhr. Die öffentliche Ausschreibung und die Ausschreibungsunterlagen sind auf der Website des Programms verfügbar. Für weitere Informationen zur fünften Frist des Aufrufs, wenden Sie sich bitte an Mojca Muršec (T: 00386 1 400 3167).

Die Mitglieder des GBA legten auch das Fundament für die Programmierung des Programmzeitraums 2021-2027. Im Rahmen der Sitzung fand auch die Präsentation des Projekts INNOVET statt. Landtagspräsidentin Verena Dunst und Bürgermeister der Marktgemeinde St. Martin an der Raab Franz Josef Kern gesellten sich kurz zu den Mitgliedern und betonten das Potenzial der grenzübergreifenden Zusammenarbeit zwischen Slowenien und Österreich vor allem hinsichtlich der europäischen Ausrichtung.

Die Beschlüsse des Begleitausschusses stehen hier zur Verfügung.