Konferenz “Smart Production zum Greifen nah!” unter Dach und Fach

Pomurje Technology Park hat als Leadpartner im rojekt Smart Production zusammmen mit Partnern aus Slowenien und Österreich am 16. April 2019 im Hotel City Maribor die Konferenz mit dem Titel “Sm@rt Production zum Greifen nah!” organisiert. Mehr als 60 Teilnehmer haben interessante Beiträge mitverfolgen können, im Rahmen welcher einige mögliche Ansätze, Tools und Techniken präsentiert wurden, und zwar um die Herausforderungen der Intelligenten Produktion besser zu meistern. Außerdem wurden auch aktuelle finanzielle Anreize und Kooperationsmöglichkeiten auf dem Gebiet Slowenien und Österreich vorgestellt. Partnerorganisationen haben für die Teilnehmer der Konferenz auch Präsentations-Stände vorbereitet.

Das Video der gesamten Konferenz ist auf dem YouTube Kanal des Pomurje Technology Park zu sehen, und zwar auf diesem LINK.

Mehr Informationen zum Event stehen auf der Projektwebseite zur Verfügung. 

 

Fröhliche Osterfeiertage!

Durchschnittlichkeit überwinden – Grenzen überwinden: Das Geopark Managementzentrum

Im Rahmen des Projekts NaKult fand am Freitag, den 12. April 2019, die Eröffnung der neuen Räumlichkeiten im Gebäude der ehemaligen Volksschule Šentlipš in der Gemeinde Sittersdorf/Žitara vas statt. Die Räumlichkeiten dienen als Geopark Managementzentrum, das auch einen Geo-Workshop für verschiedene Aktivitäten, vor allem Bildungsaktivitäten, umfasst.

Interreg-Mittel sind für Inhalte gedacht, die über nationale Grenzen hinausgehen und deren Umsetzung bessere Ergebnisse erzielt, wenn die Aktivitäten auf beiden Seiten der Grenze koordiniert werden. Kooperation ist nicht immer eine Selbstverständlichkeit, etwas das völlig automatisch vonstattengeht, denn es bedarf des Bestrebens, Durchschnittlichkeit zu überwinden. Ein gutes Beispiel hierfür ist das Kooperationsprojekt NaKult, in dem mehrere Gemeinden und regionale Institutionen auf beiden Seiten der Grenze Bewusstsein über die reiche Geodiversität des Geoparks verbreitet und Fernwanderwege als neues gemeinsames touristisches Produkt ins Leben rufen. Das Ergebnis des Projekts ist auch das Managementzentrum in Sittersdorf/Žitara vas. Für seine Schaffung erwarb das Projekt Ausrüstung und Möbel für die Räumlichkeiten, die für die Umsetzung verschiedener Aktivitäten, wie für das jährlichen Geopark Camp und Workshops, genutzt werden.

An der Eröffnung der neuen Räumlichkeiten nahmen Dimitrij Pur, Leiter der Verwaltungsbehörde des Programms, Daniel Fellner, Landesrat, Angelika Kuss-Bergner, Mitglied der Nationalversammlung, und Vertreter der Projektpartner und die Bürgermeister der Geopark-Gemeinden Jakob Strauss (Bürgermeister von Sittersdorf/Žitara vas und zweiter Präsident des Landtags), Gerhard Visotschnig (Bürgermeister von Neuhaus/Suha), Franc Jožef Smrtnik (Bürgermeister von Eisenkappel/Železna kapla), Stefan Visotschnig (Bürgermeister von Bleiburg/Pliberk), Herman Srienz (Bürgermeister von Feistritz ob Bleiburg/Bistrica ob Pliberku), Hannes Mak (Bürgermeister von Gallizien) und Bernhard Sadovnik (Bürgermeister der Gemeinde Globasnitz/Globasnica) teil.

Die Veranstaltung wurde durch den Auftritt des Kinderchors der Volksschule Sittersdorf/Žitara vas aufgepeppt.

Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie unter: www.geopark-karawanken.at.

 

Im Juli erneute Möglichkeit, EFRE-Mittel zu erhalten

Im Rahmen des Programms für grenzübergreifende Zusammenarbeit Interreg V-A Slowenien-Österreich wurden bisher 43 Projekte, im Gesamtwert von 43,5 Mio. EUR aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE), genehmigt. Das Programm kofinanziert Aktivitäten in drei Prioritätsachsen. Im Rahmen der Prioritätsachse 1 „Stärkung von grenzübergreifendem Wettbewerb, Forschung und Innovation“ wurden bislang 17 Projekte in Gesamthöhe von ca. 13,9 Mio. EUR EFRE-Mitteln genehmigt. 13 Projekte, in Höhe von ca. 17,2 Mio. EUR-EFRE-Mitten wurden im Rahmen der 2. Prioritätsachse „Umweltschutz und effiziente Nutzung von Ressourcen“ genehmigt. Im Bereich „Verbesserung institutioneller Kapazität und eine effiziente öffentliche Verwaltung“ (Prioritätsachse 3) wurden ebenso 13 Projekte für insgesamt rund 12,4 Mio. EUR EFRE-Mittel genehmigt. Bisher wurden somit 97 % aller verfügbaren Programmittel vergeben bzw. vertraglich gebunden. Die verbleibenden Mittel, etwas weniger als 1,5 Mio. EUR EFRE-Mittel und zusätzlich dazu noch  Restmittel des Programms, stehen in der 5. Frist für die Einreichung von Anträgen zur Verfügung, die bis zum 4. Juli 2019 läuft (die Einreichung von Anträgen ist bis 12 Uhr mittags im eMS-System möglich). Die folgende Tabelle zeigt die noch zur Verfügung stehenden Mittel nach Prioritätsachse:

Basierend auf der Durchsicht aller 43 genehmigten Projekten haben wir festgestellt, dass wir auf Programmebene noch nicht alle geplanten Werte der Programmindikatoren erreicht haben. Die Indikatoren, bei denen die Werte noch nicht erreicht wurden, betreffen Forschungs- und Entwicklungsprojekte (spezifisches Ziel 1) und das Thema Internationalisierung (spezifisches Ziel 3) innerhalb der 1. Prioritätsachse. Im Rahmen der 2. Prioritätsachse basiert der fehlende Indikator auf Projekten, an denen Forschungseinrichtungen im Bereich der Bewirtschaftung und der sinnvollen Nutzung von Wasserressourcen beteiligt sind (Investitionspriorität 6f). Angesichts der verfügbaren Mittel im Rahmen der Prioritätsachse 1 und der Erreichung der Werte der Programmindikatoren, sollte der Empfehlung, dass die Projekte, die in der 5. Frist für die Einreichung von Anträgen im Rahmen dieser Prioritätsachse eingereicht werden, 500.000 EUR EFRE-Mittel nicht überschreiten, Folge geleistet werden. Im Rahmen der 2. Prioritätsachse, genauer der Investitionspriorität 6f, sollten die Projektanträge den Wert von 350.000 EUR EFRE nicht überschreiten, während die Projekte im Rahmen der 3. Prioritätsachse einen Wert von 250.000 EUR EFRE-Mittel nicht überschreiten sollten.

Wir empfehlen dringend, dass sich die Projektpartner zum Zeitpunkt der Vorbereitung des Projektantrags oder vor Einreichung des Projektvorschlags mit der zuständigen nationalen / regionalen Behörde und dem Gemeinsamen Programmsekretariat in Verbindung setzen. Die Erfahrung hat gezeigt, dass ein solcher Ansatz eine erfolgreichere Projektvorbereitung ermöglicht.

Der öffentliche Aufruf und die Antragsunterlagen stehen unter folgendem Link zur Verfügung: Öffentlicher Aufruf und Antragsunterlagen

Im Burgenland 97% der Programmmittel gebunden

Im Rahmen der 7. Sitzung des Gemeinsamen Begleitausschusses (GBA) des Kooperationsprogramms Interreg V-A Slowenien-Österreich, die am 3. und 4. April 2019 in St. Martin an der Raab im österreichischen Burgenland stattfand, haben die Mitglieder des GBA unter anderem über Projekte entschieden, die innerhalb der vierten Frist für die Einreichung von Anträgen eingereicht wurden. Im Rahmen dieser Frist des öffentlichen Aufrufs für die Einreichung von Anträgen wurden 21 Projektanträge eingereicht. Auf der Sitzung wurden 2 Projekte genehmigt, 4 Projekte wurden von den Mitgliedern des GBA zurückgestellt, während 9 Projekte abgelehnt wurden. Insgesamt wurden EFRE-Mittel in Höhe von mehr als 900.000 EUR innerhalb der vierten Frist des öffentlichen Aufrufs zur Einreichung von Anträgen im Programm gebunden, was bedeutet, dass das Programm 97% aller verfügbaren Programmmittel vertraglich gebunden hat. Im Rahmen des genehmigten Projekts BANAP (2. Prioritätsachse) werden die slowenischen und österreichischen Partner gemeinsam die Erhaltung der Biodiversität fördern und praktische Lösungen für den Erhalt von biologisch reichen Wiesen entwickeln. Das Projekt Co_Operation (3. Prioritätsachse) stärkt die Kooperation bei gemeinsamen Rettungsmaßnahmen im Fall von Naturkatastrophen und anderen Katastrophen zwischen Partnern in Gornja Radgona und Bad Radkersburg. Die Lead Partner der genehmigten Projekte werden voraussichtlich im Mai die EFRE-Förderverträge unterzeichnen.

Die nächste, fünfte Frist für die Einreichung von Anträgen endet am 4. Juli 2019 um 12.00 Uhr. Die öffentliche Ausschreibung und die Ausschreibungsunterlagen sind auf der Website des Programms verfügbar. Für weitere Informationen zur fünften Frist des Aufrufs, wenden Sie sich bitte an Mojca Muršec (T: 00386 1 400 3167).

Die Mitglieder des GBA legten auch das Fundament für die Programmierung des Programmzeitraums 2021-2027. Im Rahmen der Sitzung fand auch die Präsentation des Projekts INNOVET statt. Landtagspräsidentin Verena Dunst und Bürgermeister der Marktgemeinde St. Martin an der Raab Franz Josef Kern gesellten sich kurz zu den Mitgliedern und betonten das Potenzial der grenzübergreifenden Zusammenarbeit zwischen Slowenien und Österreich vor allem hinsichtlich der europäischen Ausrichtung.

Die Beschlüsse des Begleitausschusses stehen hier zur Verfügung.