Gemeinsame grenzübergreifende Aktivitäten für die postklinische Rehabilitation von SchlaganfallpatientInnen im ruralen Raum im Jahr 2030

Heute, am 19. Februar 2019, fand in den Räumlichkeiten des Regierungsamtes für Entwicklung und europäische Kohäsionspolitik (GODC) in Maribor die Unterzeichnung des Fördervertrags aus den Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) für das grenzübergreifende Rehabilitationsprojekt REHA 2030 statt.

Im Rahmen des Kooperationsprogramms zwischen Slowenien und Österreich wurden innerhalb von drei Fristen insgesamt 41 Projekte genehmigt. In der dritten Frist wurden 18 Projekte im Gesamtwert von 18,5 Mio. EUR aus dem EFRE genehmigt. Der letzte Fördervertrag, für ein innerhalb dieser Frist eingereichtes Projekt, wurde heute in den Räumlichkeiten des Regierungsamtes in Maribor unterzeichnet.

Die gemeinsame Herausforderung in der Programmregion ergibt sich aus dem stattfindenden demografischen Wandel, der zu einer Unterversorgung mit postklinischen Rehabilitationsmöglichkeiten für SchlaganfallpatientInnen auf slowenischer und auf österreichischer Seite, vor allem in ruralen Gebieten, führt. Die wichtigste Errungenschaft des Projekts REHA 2030 wird das Dienstleistungsmodell sein, das für SchlaganfallpatientInnen bei der postklinischen Rehabilitation zu Hause geeignet sein wird, und die Entwicklung der erforderlichen Technologieplattform (REHA-Roboter, Internetplattform). Besonderes Augenmerk wird auf den Aspekt der Nachhaltigkeit gelegt: zur Erweiterung des Projekts werden Projektstrukturen entwickelt, unter denen die REHA International Alliance gegründet wird, in deren Rahmen die Zusammenarbeit auch nach Projektende fortgeführt wird. Die EU-Mittel ermöglichen es somit, dass die Aktivitäten der postklinischen Rehabilitation von SchlaganfallpatientInnen gleichzeitig und koordiniert im ruralen Raum des Grenzgebiets umgesetzt werden, was zur Entwicklung gemeinsamer und dauerhafter Ergebnisse beiträgt und die Konzentration von Wissen bei slowenischen und österreichischen Partnern ermöglicht.

Bei der Umsetzung des Projekts kooperiert die Fachhochschule Kärnten – gemeinnützige Privatstiftung mit den Partnern Fakultät für Elektrotechnik der Universität Ljubljana, Tyromotion GmbH, MKS Elektronski sistemi d.o.o. und Univerzitetni rehabilitacijski inštitut Republike Slovenije – Soča. Die Möglichkeit, mit ähnlichen Institutionen auf der anderen Seite der Grenze zusammenzuarbeiten, trägt zum Aufbau dauerhafter Kooperationsnetze bei.

Der Fördervertrag in Höhe von etwas mehr als 660 tausend EUR EFRE-Mittel wurde von der Vertreterin des Lead Partners, Christina Paril, und Dimitrij Pur, dem Leiter der Verwaltungsbehörde, unterzeichnet. Vertreter des Kooperationsprogramms waren ebenfalls anwesend.

Im Programm wurden somit schon 95% der zur Verfügung stehenden Mittel vertraglich gebunden, was es zu einem der erfolgreicheren auf EU Ebene macht. Informationen zu den genehmigten Projekten finden Sie unter dem folgenden Link. Bilder der Veranstaltung stehen in der Fotogalerie zur Verfügung.