Internationaler Erfahrungsaustausch mit Vertretern des Programms der grenzübergreifenden Zusammenarbeit Central Baltic

Ljubljana, 27. Februar 2019 – Das Regierungsamt für Entwicklung und europäische Kohäsionspolitik hat als Verwaltungsbehörde der grenzübergreifenden Kooperationsprogramme Interreg V-A Slowenien-Österreich, Slowenien-Ungarn und Slowenien-Kroatien, Vertreter des grenzübergreifenden Kooperationsprogramms Interreg V-A Finnland-Estland-Lettland-Schweden (Central Baltic) 2014-2020 empfangen.

Am heutigen internationalen Treffen nahmen Vertreter von Verwaltungsbehörden und gemeinsamen Sekretariate aller vier oben genannten Programme teil, um Erfahrungen mit der Verwaltung von grenzübergreifenden Kooperationsprogrammen im Zeitraum 2014-2020 auszutauschen. Sie konzentrierten sich auf das ARACHNE-Instrument zur Risikobewertung, die Erstellung der jährlichen Zusammenfassungen, die Verwendung des elektronischen Monitoringsystems (eMS) und dessen fortgesetzte Nutzung nach dem Jahr 2020, den Abschluss von Projekten/Programmen des Zeitraums 2014-2020 und die Vorbereitung auf den Zeitraum 2021-2027.

Die Teilnehmer begrüßten solche Treffen. Sie finden, dass die vorgestellten Erfahrungen vergleichbar sind und daher in der Praxis genutzt werden können. Sie äußerten den Wunsch zum weiteren Erfahrungsaustausch im Bereich der Durchführung grenzübergreifender Programme und der Vorbereitung auf den Zeitraum 2021-2027.

Veröffentlichung der REGIOSTARS Auszeichnung 2019

Jedes Jahr, nun schon zum 12. Mal in Folge, zeichnet die Europäische Kommission die von der EU finanzierten Projekte aus, die Exzellenz und neue Ansätze für die regionale Entwicklung demonstrieren. Mit dem Ziel, andere Regionen und Projektmanager in ganz Europa zu inspirieren, stehen die teilnehmenden Projekte im Mittelpunkt der Kommunikationsaktivitäten auf europäischer Ebene.

Die REGIOSTARS werden an Projekte in fünf thematischen Kategorien vergeben. Im Jahr 2019 konzentrieren sich die REGIOSTARS auf fünf Bereiche, die für die Zukunft der EU-Regionalpolitik von entscheidender Bedeutung sind:

INTELLIGENTES WACHSTUM: Förderung der digitalen Transformation;
NACHHALTIGES WACHSTUM: Verbinden von Grün, Blau und Grau;
INKLUSIVES WACHSTUM: Bekämpfung von Ungleichheiten und Armut;
STÄDTISCHE ENTWICKLUNG: Bau klimarelevanter Städte;
THEMA DES JAHRES 2019: Modernisierung der Gesundheitsdienste.

Hochrangige Wissenschaftler werden die eingereichten Projektanträge prüfen und die Gewinner krönen. Darüber hinaus wird das Publikum durch eine öffentliche Online-Abstimmung über seinen eigenen Gewinner entscheiden und den öffentlichen Wahlpreis an eines der Projekte vergeben.
Weitere Informationen zu den Preiskategorien finden Sie im Leitfaden für Antragsteller.

Wie bewerbe ich mich?

Der Leitfaden für Antragsteller bietet Ihnen alle notwendigen Informationen, um Ihr Projekt zu einem Gewinner zu machen. Neben der detaillierten Beschreibung der diesjährigen Auszeichnungskategorien, der Förderungs- und Vergabekriterien, enthält dieser Leitfaden ein praktisches Handbuch, das Sie durch den Prozess führt. Die Online-Bewerbungsplattform ist vom 19. Februar bis zum 9. Mai 2019 geöffnet. Die Gewinner der fünf Kategorien und der Gewinner der öffentlichen Abstimmung erhalten ihren wohlverdienten Preis bei der festlichen REGIOSTARS-Zeremonie, die im Oktober 2019 in Brüssel stattfinden wird.

Gemeinsame grenzübergreifende Aktivitäten für die postklinische Rehabilitation von SchlaganfallpatientInnen im ruralen Raum im Jahr 2030

Heute, am 19. Februar 2019, fand in den Räumlichkeiten des Regierungsamtes für Entwicklung und europäische Kohäsionspolitik (GODC) in Maribor die Unterzeichnung des Fördervertrags aus den Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) für das grenzübergreifende Rehabilitationsprojekt REHA 2030 statt.

Im Rahmen des Kooperationsprogramms zwischen Slowenien und Österreich wurden innerhalb von drei Fristen insgesamt 41 Projekte genehmigt. In der dritten Frist wurden 18 Projekte im Gesamtwert von 18,5 Mio. EUR aus dem EFRE genehmigt. Der letzte Fördervertrag, für ein innerhalb dieser Frist eingereichtes Projekt, wurde heute in den Räumlichkeiten des Regierungsamtes in Maribor unterzeichnet.

Die gemeinsame Herausforderung in der Programmregion ergibt sich aus dem stattfindenden demografischen Wandel, der zu einer Unterversorgung mit postklinischen Rehabilitationsmöglichkeiten für SchlaganfallpatientInnen auf slowenischer und auf österreichischer Seite, vor allem in ruralen Gebieten, führt. Die wichtigste Errungenschaft des Projekts REHA 2030 wird das Dienstleistungsmodell sein, das für SchlaganfallpatientInnen bei der postklinischen Rehabilitation zu Hause geeignet sein wird, und die Entwicklung der erforderlichen Technologieplattform (REHA-Roboter, Internetplattform). Besonderes Augenmerk wird auf den Aspekt der Nachhaltigkeit gelegt: zur Erweiterung des Projekts werden Projektstrukturen entwickelt, unter denen die REHA International Alliance gegründet wird, in deren Rahmen die Zusammenarbeit auch nach Projektende fortgeführt wird. Die EU-Mittel ermöglichen es somit, dass die Aktivitäten der postklinischen Rehabilitation von SchlaganfallpatientInnen gleichzeitig und koordiniert im ruralen Raum des Grenzgebiets umgesetzt werden, was zur Entwicklung gemeinsamer und dauerhafter Ergebnisse beiträgt und die Konzentration von Wissen bei slowenischen und österreichischen Partnern ermöglicht.

Bei der Umsetzung des Projekts kooperiert die Fachhochschule Kärnten – gemeinnützige Privatstiftung mit den Partnern Fakultät für Elektrotechnik der Universität Ljubljana, Tyromotion GmbH, MKS Elektronski sistemi d.o.o. und Univerzitetni rehabilitacijski inštitut Republike Slovenije – Soča. Die Möglichkeit, mit ähnlichen Institutionen auf der anderen Seite der Grenze zusammenzuarbeiten, trägt zum Aufbau dauerhafter Kooperationsnetze bei.

Der Fördervertrag in Höhe von etwas mehr als 660 tausend EUR EFRE-Mittel wurde von der Vertreterin des Lead Partners, Christina Paril, und Dimitrij Pur, dem Leiter der Verwaltungsbehörde, unterzeichnet. Vertreter des Kooperationsprogramms waren ebenfalls anwesend.

Im Programm wurden somit schon 95% der zur Verfügung stehenden Mittel vertraglich gebunden, was es zu einem der erfolgreicheren auf EU Ebene macht. Informationen zu den genehmigten Projekten finden Sie unter dem folgenden Link. Bilder der Veranstaltung stehen in der Fotogalerie zur Verfügung.

2. Ausschreibung zur Einreichung von Vorschlägen zur Beseitigung von Hindernissen bei der grenzübergreifenden Zusammenarbeit!

Der Verband der europäischen Grenzregionen (AGEG) hat gerade eine neue Ausschreibung zur Einreichung von Vorschlägen veröffentlicht, die bis zum 15. März geöffnet wein wird und sich an die Behörden und grenzübergreifenden Strukturen der Grenzregionen in EU- und EFTA-Ländern richtet.

Ziel ist die Ermittlung weiterer rechtlicher und administrativer Hindernisse, um die Entwicklung innovativer Vorschläge zur Stärkung der grenzübergreifenden Zusammenarbeit zu ermöglichen.

Die zweite Ausschreibung zur Einreichung von Vorschlägen steht unter folgendem Link zur Verfügung: https://ec.europa.eu/futurium/de/pilot-projects/2nd-b-solutions-call-proposals-until-15-march 

Weitere Informationen über b-solutions finden Sie auf der Webseite: https://www.b-solutionsproject.com/.

Wenn Sie ein solches Hindernis erkannt haben und es teilen und mögliche Lösungen suchen möchten, wenden Sie sich an die b-solutions-Gruppe unter b-solutions@aebr.eu.

VERÖFFENTLICHUNG DER ÖFFENTLICHEN AUSSCHREIBUNG ZUR EVALUIERUNG

Das Regierungsamt für Entwicklung und europäische Kohäsionspolitik hat einen öffentlichen Auftrag zur Auswahl eines externen Anbieters für die Evaluierung der Effizienz und Effektivität und der Wirkung des Kooperationsprogramms Interreg V-A Slowenien-Österreich 2014-2020 veröffentlicht.

Gegenstand der öffentlichen Ausschreibung ist die Durchführung von drei Evaluierungen zur Bewertung der Relevanz, Effizienz, Effektivität, Nachhaltigkeit und der Wirkung der Ergebnisse sowie Auswirkungen des Programms.

Die öffentliche Ausschreibung in slowenischer Sprache ist unter folgendem Link im slowenischen Vergabeportal veröffentlicht:  https://www.enarocanje.si/Obrazci/?id_obrazec=297058.

Die Ausschreibungsunterlagen (die slowenische Originalversion und die deutsche Übersetzung) stehen unter folgenden Link zur Verfügung: Auschreibungsunterlagen

Bei Unstimmigkeiten zwischen dem slowenischen und dem deutschen Text der Ausschreibungsunterlagen, ist die Originaldokumentation in slowenischer Sprache als verbindlich zu berücksichtigen.

Die Frist für die Einreichung der Angebote ist am 4. März 2019 um 12 Uhr. 

Von beiden Seiten, Schlitten gleiten!

Im Rahmen des Projekts Alpe Adria Karavanke/Karawanken entwickeln slowenische und österreichische Partner gemeinsam nachhaltige Tourismusprodukte und ein spezialisiertes grenzüberschreitendes Tourismusangebot.

Am Samstag, den 9. Februar 2019, nahmen Vertreter des Kooperationsprogramms Interreg V-A Slowenien-Österreich mit der Veranstaltung »Von beiden Seiten, Schlitten gleiten« am »Wintererlebnistag in St. Jakob im Rosental« teil, der vom Projekt Alpe Adria Karavanke/Karawanken organisiert wurde.

Bei der Veranstaltung konnten sich die Teilnehmer im Alpen Riesenslalom, im Langlaufrennen und im Biathlon testen. Am Nachmittag fanden verschiedene Aktivitäten zum Thema Bewegung im Schnee statt, teil derer auch Vertreter des gemeinsamen Sekretariats/der Verwaltungsbehörde des Programms waren. Die Teilnehmer haben jeweils zu zweit an den Schlittenspielen teilgenommen. Die schnellsten und geschicktesten erwartete eine Überraschung. Diese Aktivität ist nur eine in einer Reihe von Präsentationen der Projektergebnisse, mit denen das Programm seine Geschichte „erzählen“ bzw. die Geschichte von Projekten im grenzübergreifenden Bereich der Öffentlichkeit näherbringen möchte. Im Falle des Projektes Alpe Adria Karavanke/Karawanken führte die Zusammenarbeit kleinerer Gemeinden zu einem Durchbruch, der ohne diese Kooperation nicht hätte erreicht werden können.

Am Wintererlebnistag in St. Jakob im Rosental nahmen Ingo Appé (Bundesratspräsident), Heinrich Kattnig (Bürgermeister der Marktgemeinde St. Jakob im Rosental), Andrej Karničar (Bürgermeister der Gemeinde Jezersko),  Hannes Slamanig (Vertreter des Amtes der Kärntner Landesregierung), Daniel Mesotitsch (österreichischer Biathlet), Vertreter der Projektpartner und lokaler Medien teil.

Im Februar und März werden in diesem Rahmen noch zwei Veranstaltungen stattfinden, und zwar der Langlauftag (16. Februar 2019 in Jezersko) und der Skitourenlauf »DreiländerATTeck« (2. März 2019). Solche Ereignisse unterstreichen die Bedeutung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit.

An beiden Veranstaltungen im Februar sind auch Vertreter des Kooperationsprogramms Interreg V-A Slowenien-Österreich mit Aktivitäten unter dem Motto „Von beiden Seiten, Schlitten gleiten!“ beteiligt, mit der das Programm auf spielerische Art und Weise das Programm und die Projekte, die in dessen Rahmen durchgeführt werden, promovieren möchten. Seien auch Sie ein Teil der „Geschichte“ und nehmen Sie am Langlauftag, der am 16. Februar 2019 in Jezersko stattfinden wird, teil.

Fotos der Veranstaltung