Zum Tag der europäischen Zusammenarbeit den grenzübergreifenden Geopark Karawanken erlebt

Unter der Schirmherrschaft der Europäischen Kommission und des INTERACT Programms fanden letzte Woche in ganz Europa zum siebten Mal in Folge Veranstaltungen zum Tag der europäischen Zusammenarbeit 2018 (EC Day 2018) statt. Das Ziel war es, die Projekte und Programme, die von den Mitgliedstaaten mit Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung umgesetzt werden, vorzustellen. Mit dem diesjährigen MottoPainting our future together sollte die Bedeutung der Errungenschaften der europäischen Regionen und Länder im Rahmen der grenzübergreifenden Zusammenarbeit und deren Einfluss bei der Gestaltung einer gemeinsamen Zukunft innerhalb der Grenzen der Europäischen Union betont werden. Slowenien und Österreich haben bereits eine Reihe von erfolgreichen grenzübergreifenden Projekten umgesetzt, die die Identität des Grenzgebiets darstellen. Einige Resultate aus dem Programmgebiet in Slowenien und Österreich haben die Teilnehmer am Freitag, den 21. September 2018, im Rahmen der grenzübergreifenden Veranstaltung „Den grenzübergreifenden Geopark erleben“, die das Kooperationsprogramm zwischen Slowenien und Österreich im Programmzeitraum 2014-2020 in Zusammenarbeit mit dem Programmpartner Amt der Kärntner Landesregierung und dem Projektpartner Geopark Karavanje/Karawanken organisiert hat, kennengelernt. 

Die Gruppe von mehr als 360 Teilnehmern, die mit organisiertem Bustransfer aus dem Programmgebiet bzw. mit eigenem Transport angereist sind, haben sich in Mežica in Slowenien versammelt. Einleitend wurden sie von mag. Nina Seljak, der Leiterin der Verwaltungsbehörde des Programms, und von mag. Suzana Fajmut Štrucl, der Direktorin von Podzemlje Pece d.o.o., sowie von mag. Gerald Hartmann, dem Geschäftsführer des Geoparks Karawanken begrüßt. Nach der gesanglichen Einlage des Grundschulchors aus Mežica, folgte die Besichtigung des Untergrunds der Petzen – der Miene von Mežica – und die Präsentation des Projekts EUfutuR, das aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung im Rahmen des Programms Interreg V-A Slowenien-Österreich kofinanziert wird.

Die Teilnehmer begaben sich daraufhin auf österreichischer Seite mit der Bergbahn auf die Petzen, wo sie nach Präsentation der Projekte NaKult und Nature Game und einer kurzen Panoramawanderung von Vertretern der österreichischen und slowenischen Seite, und zwar vom 2. Landtagspräsidenten, Bürgermeister Jakob Strauß, und dem Stellvertretenden Leiter der Verwaltungsbehörde des Kooperationsprogramms, Dimitrij Pur, begrüßt wurden. Auch die Grundschüler der Europäischen Schule aus St. Michael begrüßten die Teilnehmer und ergänzten das gemeinsame Mittagessen mit gesanglicher Einlage. Die Veranstaltung klang mit geselligem Beisammensein vor der Hütte auf der Petzen aus und bot somit eine außergewöhnliche Gelegenheit, Erfahrungen und Meinungen auszutauschen und natürlich Vertreter verschiedener Institutionen und der Öffentlichkeit zu treffen.

Erfolgreich durchgeführter Workshop für Antragssteller

Heute, am Mittwoch, den 19. September 2018, fand in Leibnitz in Österreich der Workshop für potentielle Antragssteller im Rahmen des öffentlichen Aufrufs des Programms statt.

Im Rahmen des Workshops stellte das gemeinsame Sekretariat den Teilnehmern kurz das Kooperationsprogramm vor, übermittelte Informationen zum Öffentlichen Aufruf, zur Analyse der drei bisherigen Fristen des Öffentlichen Aufrufs und fasste die häufigsten administrativen Fehler zusammen, stellte die Vorschriften über die Förderfähigkeit der Ausgaben, die Anforderungen hinsichtlich der Information und Publizität, die Anhänge zum Antragsformular und das elektronische Monitoringsystem (eMS) vor, in dem die Antragssteller ihre Projektanträge einreichen werden. Am Workshop haben etwas weniger als 50 Teilnehmer teilgenommen.

Im Rahmen des öffentlichen Aufrufs stehen noch etwas mehr alls 2,3 Mio. EUR Mittel aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung zur Verfügung. Die vierte Frist für die Einreichung von Projekten läuft am 28. November 2018 um 12 Uhr ab.

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Hohe Teilnehmerzahl beim Workshop zur Berichterstattung

Heute, am Dienstag, den 18. September 2018, fand in Leibnitz, Österreich der Workshop zum Thema Berichterstattung statt.

Im Rahmen der 3. Frist für die Einreichung von Projektanträgen des Kooperationsprogramms Interreg V-A Slowenien-Österreich im Zeitraum 2014-2020 wurden 18 Projekte für die Umsetzung genehmigt. Für Lead- und Projektpartner dieser Projekte wurde der Workshop zur Berichterstattung durchgeführt.

Im Rahmen des Workshops wurden den Teilnehmern die Anleitungen für Information und Publizität und die Anleitungen für die Berichterstattung vorgestellt. Der zentrale Teil des Workshops wurde der praktischen Vorstellung der Berichterstattung im elektronischen Monitoring System (eMS) gewidmet.

Am Workshop nahmen etwas mehr als 120 Teilnehmer, die meisten in der Rolle des Lead- bzw. Projektpartners, teil, es waren aber auch Programmpartner aus beiden Ländern anwesend. Am Workshop haben somit Vertreter fast aller Projektpartner, der im Rahmen der 3. Frist genehmigten Projekte, teilgenommen.

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