Ankündigung des Workshops für Antragssteller

Hiermit teilen wir Ihnen mit, dass der Workshop für Antragssteller im Rahmen des Kooperationsprogramms Interreg V-A Slowenien-Österreich im Zeitraum 2014-2020, am 19. September 2018 um etwa 9.30 Uhr in Leibnitz, Österreich stattfinden wird.

Der Workshop ist für potenzielle Antragssteller im Rahmen der vierten Frist des Öffentlichen Aufrufs für die Projekteinreichung des Kooperationsprogramms Interreg V-A Slowenien-Österreich im Zeitraum 2014-2020 gedacht, die 28. November 2018 ablaufen wird. Der Workshop wird so durchgeführt (eine Simultanübersetzung wird gewährleistet), dass Teilnehmer aus beiden Ländern am Workshop teilnehmen können und wird neben einem generellen auch einen thematisch fokussierten Teil in kleineren Gruppen umfassen.

Bislang wurden 41 Projekte im Rahmen des grenzübergreifenden Kooperationsprogramms Interreg V-A Slowenien-Österreich mit einem Gesamtwert von 42,6 Mio. EUR aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) genehmigt. Bisher wurden somit mehr als 94 % aller verfügbaren Programmittel vergeben bzw. vertraglich gebunden. Die verbleibenden Mittel, knapp über 2,3 Mio. EUR EFRE-Mittel, stehen in der 4. Frist für die Einreichung von Anträgen zur Verfügung.

Auf der Grundlage einer Durchsicht der 41 genehmigten Projekte haben wir festgestellt, dass wir auf Programmebene noch nicht alle geplanten Werte der Programmindikatoren erreicht haben. Die Indikatoren, bei denen die Werte noch nicht erreicht wurden, betreffen Forschungs- und Entwicklungsprojekte (spezifisches Ziel 1) und das Thema Internationalisierung (spezifisches Ziel 3) innerhalb der 1. Prioritätsachse,  Bio- und Geodiversität (Investitionspriorität 6c) im Rahmen der 2. Prioritätsachse und Projekte, an denen Forschungseinrichtungen im Bereich der Bewirtschaftung und der sinnvollen Nutzung von Wasserressourcen beteiligt sind (Investitionspriorität 6f). Angesichts der verfügbaren Mittel im Rahmen der Prioritätsachse 1 und der Erreichung der Werte der Programmindikatoren, sollte der Empfehlung, dass die Projekte, die in der 4. Frist für die Einreichung von Anträgen im Rahmen dieser Prioritätsachse eingereicht werden, 550.000 EUR EFRE-Mittel nicht überschreiten, Folge geleistet werden.

Die Anmeldung zum Workshop wird in Kürze auf unserer Webseite möglich sein.

Beste Grüße,

Ihr Gemeinsames Sekretariat  

Internationaler Erfahrungsaustauch zwischen Programmen grenzübergreifender Zusammenarbeit

Am 12. Juli 2018 fand in Cogetinci (Cerkvenjak), Slowenien, ein internationaler Erfahrungsaustausch zwischen grenzübergreifenden Kooperationsprogrammen aus Slowenien, Österreich, Kroatien und Ungarn statt.

Am schon zweiten derartigen Treffen nahmen Vertreter der Verwaltungsbehörden und gemeinsamen Sekretariate der Kooperationsprogramme Interreg V-A Slowenien-Österreich, Slowenien-Kroatien, Slowenien-Ungarn, Österreich-Ungarn und Ungarn-Kroatien teil.

Der Zweck des Treffens war der Erfahrungsaustausch hinsichtlich des Programmmanagements der grenzübergreifenden Programme im Zeitraum 2014-2020, vor allem in den Bereichen erfolgreiche Mittelschöpfung, Nutzung der elektronischen Monitoringsysteme (eMS und IMIS), Risikobewertungstools (Arachne), Maßnahmen zur Korruptions- und Betrugsverhinderung sowie der Austausch von Erfahrungen bei der Vorbereitung des Programmzeitraums 2021-2027.

Das Treffen endete mit einer Diskussion über die Steigerung der Projektqualität und deren Promotion (Kapitalisierung von Resultaten) und der Entscheidung ein drittes internationales Treffen durchzuführen, da dies sowohl in Bezug auf dem Austausch von Erfahrungen und bewährten Praktiken im operativen Management von grenzübergreifenden Programmen, sowie aus Sicht der Kontaktpflege mit anderen Programmen, wichtig ist und auch zur größeren Zufriedenheit der Antragssteller beitragen wird.

Mitteilung zur 4. Frist zur Projekteinreichung

Bislang wurden 41 Projekte im Rahmen des grenzübergreifenden Kooperationsprogramms Interreg V-A Slowenien-Österreich mit einem Gesamtwert von 42,6 Mio. EUR aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) genehmigt. Das Programm kofinanziert Aktivitäten in drei Prioritätsachsen. Im Rahmen der Prioritätsachse 1 „Stärkung von grenzübergreifendem Wettbewerb, Forschung und Innovation“ wurden bislang 17 Projekte in Gesamthöhe von ca. 13,9 Mio. EUR EFRE-Mitteln genehmigt. 12 Projekte, in Höhe von ca. 16,6 Mio. EUR-EFRE-Mitten wurden im Rahmen der 2. Prioritätsachse „Umweltschutz und effiziente Nutzung von Ressourcen“ genehmigt. Im Bereich „Verbesserung institutioneller Kapazität und eine effiziente öffentliche Verwaltung“ (Prioritätsachse 3) wurden ebenso 12 Projekte für insgesamt rund 12 Mio. EUR EFRE-Mittel genehmigt.

Bisher wurden somit mehr als 94 % aller verfügbaren Programmittel vergeben bzw. vertraglich gebunden. Die verbleibenden Mittel, knapp über 2,3 Mio. EUR EFRE-Mittel, stehen in der 4. Frist für die Einreichung von Anträgen zur Verfügung, die bis zum 28. November 2018 läuft (die Einreichung von Anträgen ist bis 12 Uhr mittags im eMS-System möglich). Die folgende Tabelle zeigt die noch zur Verfügung stehenden Mittel nach Prioritätsachse:

Auf der Grundlage einer Durchsicht der 41 genehmigten Projekte haben wir festgestellt, dass wir auf Programmebene noch nicht alle geplanten Werte der Programmindikatoren erreicht haben. Die Indikatoren, bei denen die Werte noch nicht erreicht wurden, betreffen Forschungs- und Entwicklungsprojekte (spezifisches Ziel 1) und das Thema Internationalisierung (spezifisches Ziel 3) innerhalb der 1. Prioritätsachse,  Bio- und Geodiversität (Investitionspriorität 6c) im Rahmen der 2. Prioritätsachse und Projekte, an denen Forschungseinrichtungen im Bereich der Bewirtschaftung und der sinnvollen Nutzung von Wasserressourcen beteiligt sind (Investitionspriorität 6f). Angesichts der verfügbaren Mittel im Rahmen der Prioritätsachse 1 und der Erreichung der Werte der Programmindikatoren, sollte der Empfehlung, dass die Projekte, die in der 4. Frist für die Einreichung von Anträgen im Rahmen dieser Prioritätsachse eingereicht werden, 550.000 EUR EFRE-Mittel nicht überschreiten, Folge geleistet werden.

Der öffentliche Aufruf und die Antragsunterlagen stehen unter folgendem Link zur Verfügung: öffentlicher Aufruf und Antragsunterlagen.

Internationale Schulung für die Verwendung des Arachne-Risikobewertungsinstruments für Vertreter der nationalen Prüfstellen aus Ungarn, Österreich, Kroatien und Slowenien

Ljubljana, 4. Juli 2018 – Das Regierungsamt der Republik Slowenien für Entwicklung und europäische Kohäsionspolitik hat in der Rolle der Verwaltungsbehörde und der gemeinsamen Sekretariate für die grenzübergreifenden Kooperationsprogramme Interreg V-A Slowenien-Ungarn, Slowenien-Österreich und Slowenien-Kroatien eine Schulung für die nationalen Prüfer für die Verwendung des Data-Mining und Risikobewertungsinstruments Arachne organisiert.

Am Workshop nahmen mehr als 40 Vertreter der nationalen Prüfstellen aus Österreich, Ungarn, Kroatien und Slowenien und der Prüfbehörde (Haushaltsaufsichtsamt der Republik Slowenien) teil. Vertreter der Verwaltungsbehörde und der gemeinsamen Sekretariate stellten die Funktionalität des Tools vor, das durch Data-Mining von öffentlich zugänglichen Informationen über Firmen, Personen, Verträge und Projekte die Risikostufe von Partnern und Projekten in 7 verschiedenen Kategorien von Indikatoren bestimmt. Die Teilnehmer testeten das neu erworbene Wissen durch das Lösen von 30 Aufgaben, aufgeteilt in 7 Übungen.

Die Schulung wird zur erweiterten Verwendung des Arachne-Tools auf Ebene der nationalen Prüfer beitragen. Ebenso wird sie das Bewusstsein über die Bedeutung der Beseitigung von Risiken zur Entstehung von Betrug, Interessenkonflikten und Unregelmäßigkeiten erweitern.

Gleichzeitig wurde die Zusammenarbeit zwischen der Verwaltungsbehörde und den nationalen Prüfstellen hervorgehoben, die auch zur erfolgreichen Durchführung der Programme beiträgt. Mit dem Anteil der vergebenen Programmmittel (mehr als 90 %) und der Höhe der erfolgten Zahlungen liegen die drei Programme über dem EU-Durchschnitt der europäischen Programme für territoriale Zusammenarbeit.