Cross-border startup networking durch Wandern: Gemeinsam Gehen

Sogar der Regen wartete bis die slowenisch-österreichischen Wanderer ihre Netzwerk-Wanderung beendet hatten: am Freitag, den 8. Juni 2018 fand das cross-border event »Gemeinsam gehen« statt. Das Team des Start:up Alpe-Adria Projekt Partners, Lakeside Science & Technology Park, organisierte einen Tag des Netzwerkens, Wanderns, Diskutierens und Entdeckens von Ljubljana und seines Moores. Für die meisten, sogar die einheimischen »Ljubljana-Frosch-Menschen«, war dies eine einmalige Gelegenheit die wunderbare Landschaft mit ihrer Fauna und Flora zu erleben. Wie vom Wanderführer zu erfahren war, entstammt daraus auch der Spitzname der Großstädter. Projekt Startup Alpe-Adria wird im Rahmen des Kooperationsprogramms Interreg V-A Slowenien-Österreich vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung gefördert.

Freitag, den 8.Juni 2018, ein wagen-voll cross-border Vertreter der StartUp Ökosysteme aus Slowenien und Österreich

An Bord des »Gemeinsam Gehen« Busses!

Die Reise begann bereits in den Morgenstunden, als der Bus von Klagenfurt nach Ljubljana startete. An seinem vorletzten Stop, dem Ljubljana Tivoli Park, gesellte sich die slowenische Gruppe in Richtung Vrhnika hinzu, wo auch die Wanderung begann. Die bevorstehende Wanderung war ein Teil der größer angelegten »Ganz Moor-Runde« aus dem Unikum Wanderbuch Zu Rande Kommen und führt durch das Ljubljana Moor in Richtung des slowenischen Karsts. Dieses südwestlich gelegene slowenische Grenzplateau aus Kalkstein ist namensgebend für geologische Erscheinungen auf der ganzen Welt. Mit einer Ausbreitung von 160 km² ist dies nicht nur das größte Karst Gebiet samt Moor, sondern auch Europas südlichste Moorlandschaft. Nach dem Krieg nutzen die Menschen den Torf als Brennstoff.

Das Moor war wie erwartet feucht

Ljubljanica – der Fluss der sieben Namen

Ankommend in Blatna Brezovica in der Nähe von Vrhnika, machte sich die Gruppe auf den Weg entlang des Flusses Ljubljanica, Fluss der sieben Namen. Dies rührt aus der Beschaffenheit des Karstes, in welchem das Wasser des Flusses immer wieder verschwinden und an den unterschiedlichsten Stellen wieder auftauchen kann. Bis in die Mitte des 19. Jhds war der Ljubljanica mit seinen idyllischen Sümpfen und der geringen Strömung die Hauptverkehrsader zwischen ländlichen und städtischen Gefilden. An bord eines Bootes bei Podpec erfuhr die Gruppe den Wechsel von dschungelartigem Bewuchs bis zur urbanisierten Regulierung des Wassers im bekannten Spica oder Gruber Kanal der bis ins Herz der Altstadt Ljubljanas führt.

Die wunderschöne Ljubljana-Route brachte uns vom ländlichen Moor in den urbanen Dschungel der Altstadt.

Die Brücke verbindet uns

Von der Natur in die Stadt gewechselt sah sich die Gruppe mitten im umtriebigen Sightseeing der slowenischen Hauptstadt, und fand anhand der Touristen Attraktionen und schönen Architektur heraus, warum Ivan Hribar als der Bürgermeister der Brücken bezeichnet wird. Am Ende des Tages speiste die Gruppe in Ljubljanas Brücken-Fisch-Restaurant zu Abend. Gewidmet dem Austausch und Zusammenbringen von Startups, Vertretern der Startup Ökosysteme beider Länder war der Tag mit einer entspannten Atmosphäre ideal für das Diskutieren von zukünftigen Projekten und brennenden Themen weiterer Zusammenarbeit.

Das Fluss Thema bestimmte den Tag, der bei einem Fischessen abends poetisch beendet wurde.

Wir sehen uns im nächsten Jahr!

Für mehr Informationen zum Projekt, besuchen Sie die Projektwebseite.