Weitere EFRE Förderverträge unterzeichnet

Heute, am 26. 04. 2018, wurden in den Räumlichkeiten des Zentrums für Raumfahrttechnik Herman Potočnik Noordung in Vitanje, Slowenien, 15 Verträge über die Kofinanzierung aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) im Rahmen des Kooperationsprogramms Interreg V-A Slowenien-Österreich für den Programmzeitraum 2014-2020 unterzeichnet. Zusammen mit den 23 Projekten, die bereits durchgeführt werden und den drei Projekten, die die Verträge nachträglich unterzeichnen werden, wurden 41 Projekte im Rahmen des Programms genehmigt, mit denen fast 89 Prozent der Programmittel gebunden werden, was das Programm unter die Führenden in der EU einreiht.

Im Programmzeitraum 2014-2020 wird die Zusammenarbeit weiter gestärkt, deshalb erwarten beide Länder in Zukunft eine Vielzahl erfolgreicher Verbindungen auf beiden Seiten der Grenze und gemeinsame Projekte, die zur Verbesserung der Lebensqualität der Bewohner im gemeinsamen Grenzgebiet beitragen werden. Die Projekte tragen zum Verständnis der Unterschiede bei, bereichern uns geistig und konzeptionell und fördern das Bewusstsein, dass unsere Nachbarschaft keine Fremde ist, sondern Teil eines gemeinsamen Europas. Gerade die kulturelle, wirtschaftliche, gesellschaftliche, politische und andere Vielfalt beider im Programm kooperierender Länder, stellt einen Vorteil dar, der beidseitig erkannt werden muss, denn mehr Europa bedeutet in der Praxis auch mehr neue Ideen und nachhaltige Lösungen.

Der öffentliche Aufruf mit mehreren Fristen für die Einreichung von Projektanträgen, im Rahmen dessen heute die Förderverträge unterzeichnet wurden, wurde im Dezember 2015 veröffentlicht. Im öffentlichen Aufruf, im Rahmen dessen etwas weniger als 45 Mio EUR Mittel des EFRE zur Verfügung standen, können Begünstigte von beiden Seiten der Grenze (17 förderfähige Regionen: in Slowenien Gorenjska, Koroška, Savinjska, Podravska, Pomurska, Osrednjeslovenska, Goriška und Zasavska; und in Österreich: Oststeiermark, West- und Südsteiermark, Graz, Östliche Obersteiermark, Westliche Obersteiermark, Unterkärnten, Klagenfurt-Villach, Oberkärnten und das Südburgenland), mit Projekten mit den inhaltlichen Schwerpunkten Stärkung von grenzübergreifendem Wettbewerb, Forschung und Innovation, Umweltschutz und effiziente Nutzung von Ressourcen, Verbesserung institutioneller Kapazität und eine effiziente öffentliche Verwaltung, kandidieren. Die erste Frist für die Einreichung von Projekten endete im Februar, die zweite im Juli 2016. Die dritte Frist, in der 44 Projektanträge eingereicht wurden, endete am 14. September 2017. Die endgültige Entscheidung über die Genehmigung wurde vom Begleitausschuss, bestehend aus Vertretern beider beteiligter Länder, Anfang März 2018 getroffen. Im Rahmen der dritten Frist wurden weitere 18 Projekte im Gesamtwert von etwa 18,5 Mio. EUR EFRE Mittel genehmigt. Die Leiterin der Verwaltungsbehörde, mag. Nina Seljak, unterzeichnete die Förderverträge mit den Vertretern der Lead Partner von 15 genehmigten Projekten, und zwar Castle Road, Connect SME Plus, COOP4HEALTHCARE, CROSSRISK, EUREVITA, FIREEXPERT, GO 2 BENELUX AND SCANDINAVIA, goMURra, Innovative Location, INNOVET, INVOLVED, NaKult, PolyMetal, SMART Tourist und START CIRCLES.

Die nächste, vierte Frist für die Einreichung von Projektanträgen ist bis zum 28. November 2018 geöffnet. In dieser stehen noch gut 10 Prozent der ausgeschriebenen Mittel zur Verfügung. Informationen zu den nach Prioritätsachsen zur Verfügung stehenden Mitteln, zusammen mit Richtlinien zur Erreichung der Programmindikatoren, werden in Kürze auf der Programmwebseite zur Verfügung stehen.

Informationen zu den genehmigten Projekten stehen unter folgendem Link zur Verfügung. Fotos der Veranstaltung befinden sich in der Fotogalerie.