Mit kosovarischen und mazedonischen Vertretern über die Umsetzung der europäischen territorialen Kooperationsprogramme

Das Regierungsamt für Entwicklung und europäische Kohäsionspolitik (GODC) in der Rolle der Verwaltungsbehörde (für die grenzüberschreitenden Kooperationsprogramme Interreg V-A Slowenien-Österreich, Slowenien-Ungarn und Slowenien-Kroatien) hatte im Rahmen eines dreitägigen Studienbesuchs Vertreter des grenzübergreifenden Kooperationsprogramms Kosovo-Mazedonien 2014-2020 zu Gast, das im Rahmen des Instruments für Heranführungshilfe durchgeführt wird. Am Besuch in Slowenien nahmen neben Vertretern des gemeinsamen Sekretariats des gennannten grenzübergreifenden Programms und Vertretern der Ministerien für lokale Selbstverwaltung aus Kosovo und Mazedonien, auch die für dieses Ressort verantwortlichen Minister Ivan Todosijević (Kosovo) und Suhelj Fazliu (Mazedonien) teil. Die Delegation wurde von Ministerin Alenka Smerkolj empfangen, die die Erfahrungen der Republik Slowenien mit der Verwaltung der grenzübergreifenden Kooperationsprogramme mit den Nachbarländern bzw. mit der Umsetzung der europäischen Kohäsionspolitik, mit der ihrer Meinung nach die europäische Solidarität verwirklicht werde, präsentierte.

Den Gästen wurden die institutionellen Verwaltungsstrukturen der grenzübergreifenden Kooperationsprogramme, die Maßnahmen zur besseren Verwaltung der Programme und zur Beseitigung des Verwaltungsaufwands für die Begünstigten, Informations- und Publizitätsmaßnahmen, das elektronische Informationssystem (eMS) und die Kriterien zur Erfüllung der E-Kohäsion sowie Beispiele von im Rahmen des grenzübergreifenden Programms Slowenien-Österreich kofinanzierten Projekten, vorgestellt.

Die Gäste haben besonders darauf hingewiesen, dass die Erfahrungen der präsentierten Programme für sie vergleichbar und direkt übertragbar und daher äußerst nützlich in der Praxis sind. Sie äußerten den Wunsch, den Austausch von Erfahrungen im Bereich der Entwicklungsplanung und Durchführung von grenzübergreifenden Programmen fortzuführen. Beide Minister waren auch der Meinung, dass die grenzübergreifenden Kooperationsprogramme äußerst wichtig seien, da sie zur Einträchtigkeit der Bevölkerung im Grenzgebiet beitragen und den Begünstigten (Gemeinden) bereits in der Heranführungsphase den direkten Erhalt von Erfahrungen mit der Durchführung von Projekten, die aus EU Mitteln kofinanziert werden, ermöglichen.