41. Koordinations-Komitee-Treffen vom Europäischen Geopark Netzwerk erfolgreich abgeschlossen

Im Rahmen des Interreg Projektes EUfutuR, umgesetzt im Kooperationsprogramm Interreg V-A Slowenien-Österreich, wurde das 41. Koordinations – Komitee – Treffen des Europäischen Geopark Netzwerks in Bleiburg/Pliberk (Kulturni dom) abgehalten.

Das Europäische Geopark Netzwerk (EGN) wurde im Jahre 2000 gegründet. Heute besteht es aus 70 Mitgliedern aus 23 europäischen Ländern, mit den Titel „UNESCO Global Geopark“. Seit 2013 gehört auch der UNESCO Global Geopark Karawanken – Karavanke zu diesem Netzwerk, welcher ein grenzüberschreitender Geopark zwischen Slowenien und Österreich ist.

Das 41. des Koordinations – Komitee – Treffen fand vom 19. Bis zum 24. März 2018 statt. Mehr als 120 Delegierte waren bei dem Treffen anwesend, aus 23 europäischen Ländern. Neben der Sitzung des Beratungs – Komitees und des Koordinations – Komitees wurde eine eintägige Exkursion durchgeführt, bei welcher die Teilnehmer die gewählte Atraktionen des Geopark Karawanken kennenlernen konnten: Das Geopark Informationszentrum Welt der Geologie in Bad Eisenkappel/Železna Kapla, die Obir Tropfsteinhöhlen und das Schaubergwerk „Podzemlje Pece“ in Mežica. Für die interessierte Öffentlichkeit wurde auch eine GEOmesse organisiert, wo die verschiedenen europäischen UNESCO Global Geoparks sich und ihre Produkte präsentierten, eine „Open Session“, wo sich das  Europäische Geopark Netzwerk (EGN) sowie die vier grenzüberschreitenden Geoparks sich vorstellten und abschließend eine Pressekonferenz, im Rahmen welche fand die Verleihung der Zertifikate zur Erlangung des Titels Geopark Bildungszentrum statt – Lavamünd/Labot, Mežica und Črna.

Foto: Urosh Grabner

 

Fröhliche Osterfeiertage!

Die Verwaltungsbehörde und das Gemeinsame Sekretariat des Kooperationsprogramms Interreg V-A Slowenien-Österreich wünschen Ihnen fröhliche Osterfeiertage!

Das Kooperationsprogramm stellt sich im Rahmen des 13. Jugendparlaments der Alpenkonvention vor

Das 13. Jugendparlament der Alpenkonvention findet vom 19. bis 24. März 2018 am II. Gymnasium in Maribor statt. Das Hauptthema ist die Erhaltung und der Schutz des Bodens in der Alpenregion; die Unterthemen sind Landwirtschaft, städtische Gebiete, ländliche Gebiete und Naturkatastrophen. Am 21. März 2018 fand im Rahmen des Parlaments das Event „World Café, Gespräche mit anerkannten Politikern“ statt. Bei dieser Veranstaltung waren Schülerinnen und Schüler von zehn Sekundarschulen aus sieben Alpenländern (Slowenien, Österreich, Deutschland, Italien, Schweiz, Frankreich und Liechtenstein) anwesend, die mit Experten auf diesem Gebiet den Schutz des Bodens im Alpenraum diskutierten.

An der Veranstaltung nahmen unter anderen die Staatssekretärin des Ministeriums für Land- und Forstwirtschaft sowie Ernährung (Tanja Strniša), der stellvertretende Generaldirektor der Direktion für Schutz und Rettung des Verteidigungsministeriums (Branko Dervodel), ein Mitglied des Parlaments/Vizepräsident des Ausschusses für Land- und Forstwirtschaft sowie Ernährung (Simon Zajc), eine Vertreterin des Ministeriums für Umwelt und Raumplanung (Helena Matoz),  Vertreterinnen der Stadt Maribor (Suzana Prajnc und Lidija Kodrič Vuk), eine Vertreterin der Internationalen Alpenschutzkommission (CIPRA – Michael Hogenboom Kindle) und der Generalsekretär des Ständigen Sekretariats der Alpenkonvention (Markus Reiterer) teil.

Den etwas weniger als hundert Teilnehmern der Veranstaltung wurde auch das Kooperationsprogramm Interreg V-A Slowenien-Österreich vorgestellt, in dem wir die Stärkung der grenzübergreifenden Zusammenarbeit in verschiedenen Bereichen, auch im Alpenraum, fördern.

Weitere Informationen zu der Veranstaltung finden Sie auf der Website des Jugendparlaments der Alpenkonvention YPAC und auf der Website des II. Gymnasiums Maribor.

Fotos: Zala Šeško, NM

Aufbewahrungsfrist für die Projektdokumentation der im Rahmen des OP SI-AT 2007-2013 implementierten Projekte

Sehr geehrter Lead Partner der im Rahmen des OP SI-AT 2007-2013 kofinanzierten Projekte,

wir möchten Sie darüber in Kenntnis setzten, dass wir am 14. Februar 2018 seitens der Europäischen Kommission eine Mitteilung zum offiziellen Abschlussdatum des Operationellen Programms Slowenien-Österreich 2007-2013 erhalten haben, und zwar ist dies der 12. Februar 2018. In Einklang mit der Verordnung Nr. 1083/2006 (Artikel 90), beginnt mit dem genannten Datum die dreijährige Frist hinsichtlich der Aufbewahrung/Einsicht der Belege für Ausgaben und Prüfungen. In Einklang hiermit bitten wir Sie, die Projektdokumentation für die Projekte, die im Rahmen des OP SI-AT 2007-2013 kofinanziert wurden, bis zum 12. Februar 2021 aufzubewahren.

Für Fragen stehen wir zur Verfügung!

die Verwaltungsbehörde/das Gemeinsame Sekretariat

Projekte im Rahmen der 3. Frist für die Einreichung von Projektanträgen genehmigt

Im Rahmen der 5. Sitzung des Begleitausschusses (BA) des Kooperationsprogramms Interreg V-A Slowenien-Österreich, die am 6. und 7. März 2018 in Riegersburg in der Steiermark stattfand, entschieden die Mitglieder des BA unter anderem über die Projekte, die in der dritten Frist für die Projekteinreichung eingereicht wurden. Im Rahmen der dritten Frist des öffentlichen Aufrufs wurden 44 Projektanträge eingereicht. Auf der Sitzung in der Steiermark, diskutierten die Mitglieder des BA die administrativ entsprechenden und zuschussfähigen Projektanträge. Im Rahmen der Sitzung wurden 18 Projekte genehmigt, die restlichen 20 Projekte wurden abgelehnt.

Innerhalb der Prioritätsachse 1 wurden 6 Projekte im Gesamtwert von ca. 3,4 Mio. EUR EFRE genehmigt, und zwar:

  • Poly Metal
  • Connect SME Plus
  • Start Circles
  • Go 2 Benelux and Scandinavia
  • FIREEXPERT
  • REHA 2030

Innerhalb der Prioritätsachse 2 wurden 6 Projekte im Gesamtwert von ca. 8,8 Mio. EUR EFRE genehmigt, und zwar:

  • Castle Road
  • E-Carriage 4 CBST
  • NaKult
  • GoMURa
  • Smart Tourist
  • Nature Game

Innerhalb der Prioritätsachse 3 wurden 6 Projekte im Gesamtwert von ca. 6,3 Mio. EUR EFRE genehmigt, und zwar:

  • CROSSRISK
  • Innovative Location
  • INVOLVED
  • EUREVITA
  • COOP4HEALTHCARE
  • INNOVET

Zusammen werden so im Rahmen der dritten Frist des öffentlichen Aufrufs etwa 18,5 Mio. EUR EFRE Mittel gebunden. Im Rahmen der ersten drei Fristen wurden bzw. werden somit etwa 89 % der zur Verfügung stehenden Programmittel gebunden. Mit den Lead Partnern der genehmigten Projekte werden die EFRE Förderverträge voraussichtlich Ende April 2018 unterzeichnet.

Nach diesem Datum wird auch die genaue Höhe der noch zur Verfügung stehenden EFRE-Mittel im Rahmen der jeweiligen Prioritätsachse bekannt sein und veröffentlicht werden.

Gleichzeitig möchten wir Sie darüber in Kenntnis setzen, dass die 4. Frist für die Einreichung von Projektanträgen im Rahmen des Programms am 28. November 2018 um 12 Uhr ablaufen wird. Der Öffentliche Aufruf und die Antragsunterlagen stehen Ihnen auf der Programmwebseite zur Verfügung.

Für weitere Einzelheiten bezüglich der 4. Frist der öffentlichen Aufrufs können Sie Mojca Muršec (T: +386 1 400 3153) kontaktieren.

Die Beschlüsse des Begleitausschusses stehen hier zur Verfügung.

Mit kosovarischen und mazedonischen Vertretern über die Umsetzung der europäischen territorialen Kooperationsprogramme

Das Regierungsamt für Entwicklung und europäische Kohäsionspolitik (GODC) in der Rolle der Verwaltungsbehörde (für die grenzüberschreitenden Kooperationsprogramme Interreg V-A Slowenien-Österreich, Slowenien-Ungarn und Slowenien-Kroatien) hatte im Rahmen eines dreitägigen Studienbesuchs Vertreter des grenzübergreifenden Kooperationsprogramms Kosovo-Mazedonien 2014-2020 zu Gast, das im Rahmen des Instruments für Heranführungshilfe durchgeführt wird. Am Besuch in Slowenien nahmen neben Vertretern des gemeinsamen Sekretariats des gennannten grenzübergreifenden Programms und Vertretern der Ministerien für lokale Selbstverwaltung aus Kosovo und Mazedonien, auch die für dieses Ressort verantwortlichen Minister Ivan Todosijević (Kosovo) und Suhelj Fazliu (Mazedonien) teil. Die Delegation wurde von Ministerin Alenka Smerkolj empfangen, die die Erfahrungen der Republik Slowenien mit der Verwaltung der grenzübergreifenden Kooperationsprogramme mit den Nachbarländern bzw. mit der Umsetzung der europäischen Kohäsionspolitik, mit der ihrer Meinung nach die europäische Solidarität verwirklicht werde, präsentierte.

Den Gästen wurden die institutionellen Verwaltungsstrukturen der grenzübergreifenden Kooperationsprogramme, die Maßnahmen zur besseren Verwaltung der Programme und zur Beseitigung des Verwaltungsaufwands für die Begünstigten, Informations- und Publizitätsmaßnahmen, das elektronische Informationssystem (eMS) und die Kriterien zur Erfüllung der E-Kohäsion sowie Beispiele von im Rahmen des grenzübergreifenden Programms Slowenien-Österreich kofinanzierten Projekten, vorgestellt.

Die Gäste haben besonders darauf hingewiesen, dass die Erfahrungen der präsentierten Programme für sie vergleichbar und direkt übertragbar und daher äußerst nützlich in der Praxis sind. Sie äußerten den Wunsch, den Austausch von Erfahrungen im Bereich der Entwicklungsplanung und Durchführung von grenzübergreifenden Programmen fortzuführen. Beide Minister waren auch der Meinung, dass die grenzübergreifenden Kooperationsprogramme äußerst wichtig seien, da sie zur Einträchtigkeit der Bevölkerung im Grenzgebiet beitragen und den Begünstigten (Gemeinden) bereits in der Heranführungsphase den direkten Erhalt von Erfahrungen mit der Durchführung von Projekten, die aus EU Mitteln kofinanziert werden, ermöglichen.