Aufbruchstimmung bei der „24 Cities Impulse Conference“ der „Oststeirischen Städtekooperation“

Am Montag, dem 03. Juli 2017, fand im Impulsquartier in Loipersdorf die Auftaktkonferenz des grenzüberschreitenden Projektes „City Cooperation II“ statt. Dieses wird von der „Oststeirischen 8-Städtekooperation“ gemeinsam mit 7 ungarischen und 9 slowenischen Partnerstädten (24Cities) im Rahmen der EU-Programme Interreg Österreich-Ungarn 2014-2020 und Interreg Slowenien-Österreich 2014-2020 umgesetzt.

Auftakt im Impulsquartier
Im Impulsquartier eröffnete Frau LRin MMag. Barbara Eibinger-Miedl am frühen Nachmittag die „24Cities Impulse Conference“ der „Oststeirischen Städtekooperation“ , bei der zahlreiche Gäste aus Wirtschaft, Politik und unterschiedlichsten Insitutionen zwei Workshops (mit mehreren Impulsen) zu vier zukunftsrelevanten Themengebieten besuchen konnten. „Handelsstandort Innenstadt“, „Moderne Stadtentwicklung“, „Kreativwirtschaft als Entwicklungsmotor“ und „Der Digitale Wandel als Chance für die regionale Wirtschaft“ waren als Schwerpunkte definiert, die die Städte in die Zukunft führen werden. Auf jeweils einen Hauptvortrag von renommierten Vortragenden (Stadtentwickler Prof. Dr. Karl Schörghuber, Mag. Heimo Maieritsch vom Citymanagement Graz, die Kreativwirtschaftsexpertin Mag.a Marie-Theres Zirm und der Geschäftsführer des evolaris-Kompetenzzentrums DI Christian Kittl) folgten Kurzimpulse aller drei Länder. Nachfolgend war das Publikum eingeladen mitzugestalten: Trends, Entwicklungen, Insides aus einzelnen Städten und konkrete Strategien für den Digitalen Wandel wurden diskutiert.

Ziel des Veranstalters war es, UnternehmerInnen, VertreterInnen der Institutionen/Behörden/Politik sowie regionale Stakeholder über die geplanten Vorhaben des laufenden Förderprojektes zu informieren und für den gemeinsamen Weg zu begeistern. Geplanter Höhepunkt der Konferenz stellte ein mitreißender Vortrag des Hirnforschers Dr. Hans-Georg Häusel dar, einem der führenden Neuromarketing-Spezialisten in Europa. Der Tag endete wie er begann: Bei ausführlichem Networking wurden länderübergreifend neue Perspektiven und gemeinsame Wege besprochen.

„Phase 2“: Neue Perspektiven für die acht Städte
„Ein Projekt haben wir bereits alle gemeinsam als 24-Cities abgewickelt. Nun sind wir in Phase 2, wo es um neue Perspektiven geht.“, eröffnete 8-Städte Obmann und Bürgermeister Werner Gurtzwar seine Begrüßung bei der Konferenz. Diese stellte den Auftakt eines rund zweijährigen Entwicklungsprozesses dar, der das Ziel hat, neue und innovative Initiativen für die regionale Kaufkraftbindung umzusetzen. „Wir freuen uns, die Innenstädte mit Leben zu füllen!“, so Gutzwar.
Die „Oststeirische Städtekooperation“ – das sind Bad Radkersburg, Fehring, Feldbach, Friedberg, Fürstenfeld, Gleisdorf, Hartberg und Weiz – setzt gemeinsam Maßnahmen für die Sicherung der regionalen Kaufkraftbindung. Vor über 15 Jahren hat die Städtekooperation mit dem 8-Städte-Gutschein gestartet, der ein wichtiger Schritt war, um die Kaufkraft in der Region zu binden. Das beliebte Zahlungsmittel soll zeitgemäß attraktiviert und die regionale Wirtschaft fit für den Digitalen Wandel gemacht werden. Für LHStv. Michael Schickhofer ist die europäische Partnerschaft und die 24 Cities Cooperation wichtig, um trotz Online-Konkurrenz die Attraktivität der Innenstädte weiter zu verbessern. Bürgermeister Eggenreich erklärte, dass im 24Cities Projekt Städte zusammenarbeiten, die nicht alleine aufgrund ihrer Geschichte viele Gemeinsamkeiten haben. Dazu ergänzte er: „Bei uns allen ist der Auftrag im Handel ein großer – den der Handel ist im Wandel – und nur gemeinsam können wir es schaffen, dass es auch zukünftig erfolgreiche Städte in der Oststeiermark, Slowenien und Ungarn gibt.“ LR Johann Seitinger räumte ein, dass in den letzten Jahrzehnten raumpolitische Fehler gemacht wurden: „Aber es ist noch nicht zu spät darauf zu reagieren.“ Das gemeinsame Ziel müsse es sein, die Qualität der Stadtkerne so weiter zu entwickeln, dass die Menschen nicht absiedeln, sondern in den ländlichen Regionen bleiben. Und so bedankte sich LR Seitinger für die gute bereits geleistete Arbeit der „24 Cities Cooperation“ und freute sich über den Aufwind, den sowohl die Konferenz, als auch das Projekt bieten!

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