Das Kooperationsprogramm auf der Konferenz der Alpenkonvention

Am Freitag, den 21. Oktober 2016, fand in Tainach/Tinje die Konferenz „Karawanken und Alpenkonvention – Chancen regionaler Entwicklung“ statt, in deren Rahmen sich auch das Kooperationsprogramm Interreg V-A Slowenien-Österreich mit einem Promostand vorstellte. Als Redner nahm auch der Staatssekretär im Regierungsamt für Entwicklung und europäische Kohäsionspolitik, Franc Matjaž Zupančič, an der Konferenz mit Vertretern der Länder, Regionen, Vertretern der lokalen Behörden und anderen Akteuren der Grenzregion teil und sprach über die Umsetzung der Europäischen territorialen Zusammenarbeit, unter anderem über das transnationale Kooperationsprogramm Interreg Alpine Space und das grenzübergreifende Kooperationsprogramm Interreg V-A Slowenien-Österreich.

Er sagte, dass diese beiden Programme zur Integration und zur Überwindung der Grenzen, sozialer und wirtschaftlicher Entwicklung und Umweltschutz sowie der Erhaltung des kulturellen Erbes in der Grenzregion entlang der Karawanken sowie entlang des gesamten Alpenbogens beitragen. Als gutes Beispiel erwähnte er das Projekt Geopark Karawanken und seine Fortsetzung in der neuen Programmperiode, EUfutuR, das sich auch im Rahmen eines Standes vorstellte. In der neuen Programmperiode hat das Programm das Gewicht der Beiträge der Projekte zu den gemeinsamen Programmresultaten, die grenzübergreifende Ausrichtung und nachhaltige Wirkung noch erhöht. »Das Kooperationsprogramm Interreg-A Slowenien-Österreich hat in der neuen Programmperiode bereits die ersten 13 Projekte in Gesamthöhe von 12,7 Millionen EUR europäischer Kofinanzierung genehmigt«, sagte Zupančič. Die Karavanken gehören zu den kleineren und niedrigeren Berggruppen in den Alpen. Wegen der drei internationalen Grenzen, dem Aufeinandertreffen dreier großer europäischer Sprachgruppen, der Transitbdeutung für den Verkehr, der Tourismusfunktion, der Ökosystemleistungen, die sie bieten, der demografischen Entwicklung und nicht zuletzt aufgrund der langjährigen Erfahrung mit der schrittweisen Öffnung der Grenzen, handelt es sich um die Alpen im Kleinformat, hob Zupančič noch hervor.