Kick-off:Der Aufruf für Projekte im Rahmen des Kooperationsprogramms wird im Dezember veröffentlicht

Nedavno posodobljeno11Die Služba Vlade RS za razvoj in evropsko kohezijsko politiko (SVRK) hat am 2. Dezember in Laško in Slowenien als Verwaltungsbehörde im Zeitraum 2014-2020, die Eröffnungsveranstaltung, die der Vorstellung des Kooperationsprogramms Interreg V-A Slowenien-Österreich gewidmet war, organisiert. Die Ministerin für Entwicklung, strategische Projekte und Kohäsion, Alenka Smerkolj, hielt eine Ansprache, in der sie die Überzeugung äußerte, dass die Zusammenarbeit im Programm zur Beseitigung der Grenzbarrieren und zur Stärkung der grenzübergreifenden Zusammenarbeit beitragen wird. Im Programmzeitraum 2014-2020 wird die erfolgreiche territoriale Zusammenarbeit zwischen Slowenien und den Nachbarländern fortgeführt, in der verschiedene Antragssteller ihre Ideen verwirklichen und in Zusammenarbeit mit den grenzübergreifenden Partnern nachhaltige Lösungen umsetzen können.

Das allgemeine Ziel des Programms ist es, die ausgewogene Entwicklung der eingebundenen grenzübergreifenden Regionen zu ermöglichen und damit allen Bürgern den größtmöglichen Nutzen aus den natürlichen Gegebenheiten und Möglichkeiten zu gewährleisten. Trotz der Ähnlichkeiten zum Zeitraum 2007-2013 werden die Begünstigten im Zeitraum 2014-2020 mehr Anstrengungen in die Vorbereitung und Sichtbarkeit der Projektresultate investieren. „Ich wünsche Ihnen die bestmögliche Zusammenarbeit mit den grenzübergreifenden Partnern, Offenheit für neue Ideen und ein glückliches Händchen und viel Mut bei der Vorbereitung und Durchführung der Projekte. Selbst dann, wenn Ihnen große Hindernisse in den Weg gestellt werden“ bemerkte Alenka Smerkolj noch.

Im Rahmen des Kooperationsprogramms zwischen Slowenien und Österreich, das von der Europäischen Kommission am 16. September 2015 genehmigt wurde, stehen 44,9 Millionen Euro Mittel aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung für Projekte (das sind etwa 18 Millionen Euro weniger als für Projekte im Zeitraum 2007-2013 bestimmt war) zur Verfügung. Das Programmgebiet umfasst acht slowenische und neun österreichische Regionen, wobei die Regionen Goriška und Zasavska als neue Regionen dem Programmgebiet beigetreten sind. Für die maximal 85-prozentige Kofinanzierung können sich Projekte bewerben, die zur Stärkung von Forschung, technischer Entwicklung und Innovation, der Erhaltung, dem Schutz und der Förderung des Kultur- und Naturerbes, der Entwicklung gemeinsamer touristischer Produkte, der Verbesserung der Möglichkeiten zur Nutzung des gemeinsamen grenzübergreifenden Unternehmenspotenzials, sozialer, kultureller und regionaler Entwicklung des Programmgebiets beitragen werden.

Vertreter beider Partnerländer begrüßten die Teilnehmer. Das Grußwort hatte der Präsident des Rates und Entwicklungsrates der Savinjska Region, Herr mag. Branko Kidrič. Die Teilnehmer wurden auch von Vertretern der Republik Österreich, und zwar von Landtagsabgeordneten des Landtags Steiermark und des Landtags Kärnten, Frau Mag. Bernadette Kerschler und Herrn Ing. Manfred Ebner begrüßt. Lena Andersson Pench, der Direktorin der Generaldirektion für Regionalpolitik der Europäischen Kommission begrüßte die Teilnehmer im Rahmen einer Videomitteilung.

Im zweiten Teil der Veranstaltung stellte die Leiterin des Programms, Laura Lajh Rauter, das Kooperationsprogramm Interreg V-A Slowenien-Österreich für den Zeitraum 2014-2020 vor. Der Leiter der Abteilung für die Verwaltung von grenzübergreifenden Programmen und Vertreter der Leiterin der Verwaltungsbehörde, Dimitrij Pur, erläuterte die Unterschiede zwischen den Programmzeiträumen 2007-2013 und 2014-2020. Mojca Trafela, die Leiterin des Gemeinsamen Sekretariats, übermittelte den Teilnehmern erste Informationen zum Öffentlichen Aufruf. Der Öffentliche Aufruf wird voraussichtlich am 18. Dezember 2015 veröffentlicht. Workshops sind im Jänner 2016 geplant. Die erste Frist zur Einreichung der Projektvorschläge wird am 12. Februar 2016 sein.

Im Rahmen der Veranstaltung wurde auch der Slogan des Programms bekanntgegeben. Die Gewinnerin des Slogan-Wettbewerbs, Ksenija Skela, schickte dem Gemeinsamen Sekretariat bereits im September 2015 den Vorschlag “Für eine bessere Zunkunft”.

Die Veranstaltung wurde mit den Präsentationen zweier erfolgreich durchgeführter Projekte aus dem Zeitraum 2007-2013 beendet. Mag. Suzana Fajmut Štrucl und Mag. Gerald Hartmann haben ihre Erfahrungen mit der Umsetzung des Projektes GEOPARK geteilt, während Dipl. Ing. Dr. Gerald Steinbauer den Rettungsroboter, seine Erfahrungen und Verbesserungsvorschläge und den potentiellen Antragsstellern praktische Ratschläge auf Grundlage der Erfahrungen mit dem Projekt TEDUSAR.

An der Veranstaltung haben fast 400 Personen, Redner aus beiden Ländern, Programmpartner sowie interessierte Begünstigte aus dem Programmgebiet teilgenommen.

Das Veranstaltungsprogramm wurde mit musikalischen Einlagen von Manca Knez (an der Zitter) und den Sängerinnen Špela Cehnar und Valentina Reberšak sowie den Auftritten des TRIO ALPEHA aus St. Michael in Kärnten bereichert.

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Präsentation des Kooperationsprogramms Interreg V-A Slowenien-Österreich

Präsentation der Unterschiede im Zeitraum 2014-2020 im Vergleich zu 2007-2013

Präsentation der ersten Informationen zum Öffentlichen Aufruf

Präsentation des Projektes GEOPARK

Präsentation des Projektes TEDUSAR